Herzlich willkommen bei der SPD Friedrichsdorf

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Sollten Sie bestimmte Informationen nicht finden können, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Übrigens haben wir auch eine Facebook-Seite, auf der wir uns sehr über Ihren Like freuen würden.

Viele Grüße,

Ihre SPD Friedrichsdorf

 
 

09.04.2017 in Topartikel Allgemein

Aktion #SPDFrdvorORT gestartet

 

Die Friedrichsdorfer SPD ist nun mit der Aktion #Hashtag SPD FD vor ORT in allen Stadtteilen aktiv. Den Anfang machte Hubert Horn zur Einweihung am 08.04.2017 der Ausgabestelle Friedrichsdorfer Tafeln / Am Houiller Platz 13 siehe links auf dem Bild. Daneben die Leiterin des Diakonischen Werks Bad Homburg Stefanie Limberg. Bürgermeister Horst Burghardt ist mittig im Bild. Lady in red rechts im Bild die SPD Kreisbeigeordnete des Hochtaunuskreises Katrin Hechler und Ausgabestellenleiter Bernd Heiner-Scholz.

 

 

10.06.2017 in Allgemein

SPD Neu-Mitglieder Stammtisch geplant

 

In gemütlicher Umgebung können sich die SPD Neu-Mitglieder untereinander und mit uns austauschen. In der nächsten Vorstand-Sitzung wird ein Termin ausgesucht und die Neuen persönlich eingeladen.

Die Vorstand-Sitzungen sind grundsätzlich "offen" um sich zu informieren - wir freuen uns auf euch!

 

18.05.2017 in Allgemein

Offener Brief

 
Offener Brief
 

26.03.2017 in Allgemein

Wir begrüssen unsere Neu-Mitglieder herzlichst

 
Neu-Mitglieder SPD Friedrichsdorf

Auch bei uns sind in den letzten Wochen Neu-Mitglieder eingetreten, das finden wir schön.

Stellvertretend ein Bild - sagt mehr als Worte.

 

24.11.2016 in Presse

Haushaltsrede der SPD Fraktion zur Stadtverordnetenversammlung am 24.11.2016

 

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, sehr geehrte Damen und Herren,

„Für den normalen Besuch der Kita brauchst Du in Hessen dann nichts mehr zu zahlen.“, das wollte unser Ministerpräsident bereits 2013 allen Eltern sagen, wenn denn der Länderfinanzausgleich neu geregelt ist. Das würden auch wir gerne den Friedrichsdorfer Eltern sagen, das ist unser politisches Ziel und so sieht es auch unser Koalitionsvertrag vor – weitere Zuwendungen vom Land gehen an die Eltern. Leider gibt es auch beim Ministerpräsidenten Erinnerungslücken. Leider stehen da die Grünen in Hessen massiv auf der Bremse.

Von daher liebe Kolleginnen und Kollegen der CDU – setzen Sie Ihr Wahlversprechen einfach um, dann müssen wir uns hier nicht mehr mit Gebührenerhöhungen auseinandersetzen. Oder fordern Sie Ihre Landesparteien wenigstens auf die Personalkostensteigerungen mit abzufangen. Die Gebührenerhöhungen zu bedauern, das reicht hier nicht.

In einem gewissen Sinne haben Sie ja Recht, Frau Haindl-Mehlhorn, wenn Sie sagen, das war der Preis für die Koalition. Unser Thema ist eine Gebührenerhöhung nicht, und wir kleben auch nicht an der Drittelregelung. Im Koalitionsvertrag hatten wir die Kostenbeitragssatz der Eltern immerhin deckeln können auf 28 %, ein ganzes Stück weg von der von Manchen gewünschten Drittelregelung. Als Koalitionspartner haben wir uns an unsere Vereinbarungen gehalten – nicht mehr und nicht weniger. 2014 konnten wir eine Gebührenerhöhung verhindern, 2015 haben wir dagegen gestimmt, und 2016 aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen (bessere Einstufung der Erzieherinnen, Gehaltserhöhungen, die Zustimmung der Elternbeiräte, bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuungsplätze) nun zugestimmt, weil auch wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Stadt die Mehrkosten nicht alleine tragen kann. Trotzdem werden aus unserer Sicht Eltern nach wie vor viel zu stark belastet. Für eine von uns favorisierten Staffelung der Elternbeiträge gibt es derzeit keine politische Mehrheit. Wir werden auch 2017 Ideen einbringen um insbesondere Familien, die nicht nach SGB VIII in Form der Kostenübernahme durch den Kreis profitieren können, zu entlasten, und hoffen unsere Koalitionspartner überzeugen zu können.

Weder eine Koalition noch die SPD lebt nur von diesem einen Thema. Andere ebenso wichtige Themen konnten wir ja gut voran bringen:

Den geförderten Wohnungsbau zum Beispiel: Frau Haindl-Mehlhorn – ich hoffe Sie teilen an dieser Stelle meine Meinung, dass das nicht nur das Hobby der SPD ist, so wie es auf Ihren Internetseiten zwischenzeitlich mal zu lesen war. Im letzten Jahr hatten wir bemängelt, dass der soziale Wohnungsbau nach wie vor außen vor bleibt. In diesem Jahr konnten innerhalb kurzer Zeit mögliche Grundstücke in öffentlicher Hand identifiziert werden, und im Haushalt sind Mittel für mindesten 75 geförderte Wohnungen in den Jahren 2017 bis 2019 eingestellt. Das von der Koalition gesteckte Ziel werden wir mindestens erreichen. Wäre es nach der Opposition gegangen, hätte es für jedes der städtischen Grundstücke einen Grund gegeben, warum man darauf nicht bauen kann, und der geförderte Wohnungsbau wäre auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben worden. So können wir einen Grundstock legen und im Zusammenhang mit der Ausweisung weiterer Baugebiete nachlegen.

  • Schon lange drängen wir immer wieder darauf die Alte Schule Burgholzhausen zu sanieren. Insbesondere die Toilettensituation ist nicht tragbar für ein Gebäude in öffentlicher Hand. Nun wird zumindest ein Auftrag nach extern vergeben, um die Situation durch ein Planungsbüro prüfen und bewerten zu lassen und Vorschläge zu machen wie die Alte Schule künftig aussehen könnte. Im nächsten Jahr werden wir dann entscheiden, wie viel wir investieren wollen, und ich möchte schon jetzt dafür werben, die Alte Schule als Vereinszentrum in Burgholzhausen zu modernisieren.
  • Die Kunstrasenplätze in Burgholzhausen und Seulberg sind ausgewiesen und sichern dadurch insbesondere auch die Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen.
  • Der Bolzplatz in Köppern wird ertüchtigt (manchmal setzt es auch positive Impulse, wenn es Stress mit den Nachbarn gibt)
  • Der Sportpark wird weiter ausgebaut für alt und jung, und wird immer mehr zum generationenübergreifenden Treffpunkt.
  • Eine neue Stadtbücherei: barrierefrei, noch attraktiver dafür setzen wir uns auch weiterhinein ein. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung lassen erkennen, dass dies auch der Wunsch viele Bürgerinnen und Bürger ist.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die Haushaltsberatungen im Haupt- und Finanzausschuss insgesamt so konstruktiv verliefen, so dass am Ende alle Fraktionen dem Haushalt als Gesamtes zustimmen konnten. Jede Fraktion hatte die Möglichkeit, mit ihren eingebrachten Anträgen den Haushalt noch zu optimieren, und das eine oder andere wichtige Thema unter zu bringen, und nur bei ganz Wenigen gab es unterschiedliche Meinungen. So bringen wir Friedrichsdorf weiter. Dass die Opposition dabei der moderaten und durch ein unabhängiges Gutachten ermittelten Gebührenerhöhung beim Wasser und auch der ebenso moderaten Gewerbesteuererhöhung nicht zustimmen konnte, ist bedauerlich.

Im vergangenen Jahr war das nicht immer so harmonisch. Die Debatten gingen teilweise auch unter die Gürtellinie und wurden für meinen Geschmack zu hart geführt. Wir sind uns doch meist über das Ziel einig, und nur die Wege sind unterschiedlich. Oder, um an dieser Stelle  Angela Merkel zu zitieren: „Es geht bei allem, was politisch zu tun ist, immer mit vielen anderen um den Ausgleich von Interesse, um Kompromisse, um Fortschritte im wortwörtlichen Sinne also um Fortschritte Schritt für Schritt …Wir wollen miteinander wie Demokraten streiten. Aber das heißt streiten, nicht hassen, nicht andere herabsetzen oder ausgrenzen“.

Angesicht der politischen Weltlage sollten wir uns freuen, dass wir uns über KiTa-Gebühren, Wassergebühren oder Gewerbesteuererhöhungen streiten dürfen und immer auch an die denken, die in den Kriegen dieser Welt um ihre Zukunft oder sogar ihr Leben betrogen werden.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadt Friedrichsdorf für ihre gute Arbeit bedanken, Sie dürfen ja unsere Beschlüsse umsetzen. Ohne Sie wären wir also nichts. 

 „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“, sagte Willy Brandt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch im Namen der Fraktion eine besinnliche Weihnachtszeit und tanken Sie neue Energie fürs neue Jahr.

 

Martin Schulz

 

Jetzt ist SCHULZ